Erasmus+: Einstieg in europäische Kooperationsprojekte
Kleinere Partnerschaften und Kooperationspartnerschaften sind die beiden Einstiegsformate für europäische Zusammenarbeit in der Bildung unter Leitaktion 2 (KA2) von Erasmus+. In diesem Webinar erhalten Sie eine kompakte Einführung und Informationen zu beiden Formaten. Sie erfahren, welches sich für Ihr Vorhaben eignet und wie der Weg von der Projektidee zum Antrag aussieht.
Wer eine Institution international vernetzen, Wissen austauschen oder gemeinsam etwas Neues entwickeln möchte, findet in der Leitaktion 2 von Erasmus+ zwei passende Formate, die auch Schweizer Institutionen bei der geplanten Assoziierung ab 2027 zur Verfügung stehen würden. Beide verfolgen dasselbe Grundprinzip: gemeinsam mit Partnerorganisationen aus verschiedenen Ländern an einem Bildungsthema arbeiten. Sie unterscheiden sich aber in Umfang, Anspruch und Aufwand.
Kleinere Partnerschaften (Small-scale Partnerships, KA210) sind der niederschwellige Einstieg. Sie richten sich an kleinere und weniger erfahrene Organisationen, haben einfachere administrative Anforderungen, eine kürzere Laufzeit und eine tiefere Fördersumme. Es müssen mindestens zwei Organisationen aus zwei verschiedenen Erasmus+ Ländern beteiligt sein.
Kooperationspartnerschaften (Cooperation Partnerships, KA220) sind das umfangreichere Format. Sie eignen sich für Organisationen, die ihre Zusammenarbeit ausbauen, Netzwerke stärken und gemeinsam neue Verfahren oder Methoden für die Bildung entwickeln und verbreiten möchten. Hier sind mindestens drei Organisationen aus drei verschiedenen Erasmus+ Ländern beteiligt.
Auch wenn die Zustimmung des Schweizer Parlaments für die geplante Assoziierung noch aussteht, können Sie sich bereits informieren und vorbereiten. Movetia stellt beide Formate vor, zeigt die wichtigsten Unterschiede und gibt Orientierung, welches Format zu welchem Vorhaben passt und wie Projekte eingereicht werden könnten.