Mit internationaler Kooperation neue Bildungsmodelle entwickeln
Schulen, die gemeinsam neue Lernformate entwickeln, heben sich mit selbst erarbeiteten Alleinstellungsmerkmalen von anderen Schulen ab. Sie qualifizieren sich als innovative Institutionen, die zu einem starken Bildungssystem in der Schweiz beitragen und einen wichtigen Beitrag zum Kompetenzerwerb ihrer Schülerinnen und Schüler leisten. Das von Movetia als Kooperationsprojekt geförderte und mitfinanzierte Pilotprojekt «The Horse», eine Initiative des Trägervereins The Horse Education ! association (THE ! association), zeigt beispielhaft, wie internationale Zusammenarbeit zu einem nachhaltigen Bildungsangebot für Berufsfachschulen führt.
Zwischen Konzept und Wirkung: Was gute Methoden auszeichnet
Wie lassen sich Lernprozesse so gestalten, dass sie Beteiligung fördern und nachhaltig wirken? Mit dieser Frage setzten sich die Teilnehmenden im Modul «A Deep Dive into Methods», das in Bern stattfand, auseinander. Sie beleuchteten zentrale Merkmale guter Methoden der non-formalen Bildung, hinterfragten ihre eigenen Praktiken und reflektierten die Rolle von Workshopleitenden im Lernprozess.
Im Schuljahr 2025/2026 hat Nicolas Joray seine Stelle als Lehrperson in Delémont (JU) pausiert und hat im Rahmen eines selbst organisierten Austauschprojektes in einer Schule in Marokko unterrichtet – finanziell unterstützt durch Movetia. Wenige Wochen vor seiner Rückkehr in die Schweiz blickt er auf die getroffenen Vorbereitungen und seine Rolle und Integration an der marrokanischen Schule zurück und nennt einige Take aways für seine künftige Unterrichtspraxis.