Zukunftsorientierte Projekte Erasmus+
Zukunftsorientierte Projekte Erasmus+ sind gross angelegte Kooperationsprojekte. Ziel ist es, innovative Ansätze zu entwickeln, welche die Bildungssysteme in Europa verbessern können. Schweizer Bildungsinstitutionen können sich beteiligen.
Survista
Per tgi
- Schweizer Institutionen aller Bildungsstufen, je nach Projektaufruf
Durada
- 2-3 Jahre
Nua
- Hauptsächlich in Europa
Tge che nus sustegnin?
- Finanzielle Beteiligung an Personal- und Sachkosten der Schweizer Organisation bis maximal 60% der Projektkosten
Tge far
- Institutionen finden europäische Partnerinstitutionen und planen gemeinsam das Projekt
- Sie reichen einen Förderantrag ein für die Schweizer Teilnahme als «assoziierte Partnerin»
Termins da scadenza
- Antragsfrist: in der Regel jährlich im Frühling
- nächste Frist: voraussichtlich Frühling 2027
- Projektstart: analog zum Erasmus+ Projekt
En detagl
Erasmus+ fördert gezielt Projekte, um in spezifischen Bereichen systemische Innovationen anzustossen. Wir finanzieren die Teilnahme von Schweizer Institutionen als assoziierte Partnerinnen.
Als Partnerin in zukunftsorientierten Kooperationen gestalten Sie Innovationen mit, wenden Innovationen als erste an, unterstützen Innovationstransfers in verschiedene Länder, Politikbereiche oder für verschiedene Zielgruppen und profilieren sich als Pionierin im Bildungssystem. Sie vernetzen sich mit anderen innovativen Institutionen in Europa.
Erasmus+ legt die grundsätzlichen Regeln für das Erasmus+ Projektformat fest. Jede Erasmus+ Ausschreibung gliedert sich in unterschiedliche Schwerpunkte (Lose), für die es spezifische Anforderungen für die Antragsstellung und die Bewertung der Projekte gibt, z.B. themenspezifische Prioritäten, Projektlaufzeiten, Budgets, maximale EU-Förderung pro Projekt.
Für Anträge bei Movetia gelten zusätzliche Schweizer Regeln. Die assoziierte Teilnahme an einem Erasmus+ Projekt wird finanziert durch das Schweizer Programm zu Erasmus+.
Premissas
Für Institutionen:
- Die beantragende Institution hat ihren Sitz in der Schweiz.
- Einzelpersonen sind nicht antragsberechtigt.
An das Projekt:
- Die Schweizer Beteiligung als «assoziierte Partnerin» sowie Ihre Rollen und Aktivitäten sind im Erasmus+ Antrag erwähnt.
- Der Schweizer Antrag wird parallel zum entsprechenden Erasmus+ Gesuch bei Movetia eingereicht, in der gleichen Antragsrunde des gleichen Jahres.
- Der Förderbeitrag ist angemessen und verhältnismässig im Vergleich zu den EU-Partner:innen und den geplanten Aktivitäten.
- Mindestens 40% sind Eigen- oder Drittmittel.
- Es besteht keine Doppelfinanzierung mit anderen Förderangeboten von Movetia oder Erasmus+.
- Eine Schweizer Teilnahme an einem Erasmus+ zukunftsorientierten Projekt kann nur gefördert werden, wenn die Exekutivagentur in Brüssel die Förderung des Erasmus+ Projekts auf EU Ebene bewilligt.
Contribuziuns da promoziun
- Maximal 60% der Personal- und Sachkosten der Schweizer Organisation, die einen direkten Zusammenhang mit dem Projekt haben. Mindestens 40% der Projektfinanzierung müssen Sie selber bereitstellen, oder über andere Quellen finanzieren (Fördermittel von Movetia oder Erasmus+ sind ausgeschlossen).
- Wir behalten uns das Recht vor, die beantragten Mittel zu kürzen.
Criteris da promoziun
Eine Schweizer Teilnahme an einem Erasmus+ zukunftsorientierten Projekt kann nur gefördert werden, wenn die Exekutivagentur (EACEA) in Brüssel die Förderung des Erasmus+ Projekts auf EU Ebene bewilligt.
Die Schweizer Gesuche werden anhand der folgenden Qualitätskriterien bewertet, wobei der Schwerpunkt auf dem Schweizer Projekt und nicht dem gesamten Erasmus+ Projekt liegt
- Relevanz des Schweizer Projekts (30%)
- Qualität der Projektkonzeption & -durchführung (20%)
- Projektteam & Vereinbarung (20%)
- Wirkung & Resultate (30%)
Dumondas e respostas
Ist es möglich, dass ein Antrag auf Förderbeiträge im Rahmen einer assoziierten Teilnahme in einem Erasmus+ Projekt bei Movetia abgelehnt wird?
Ja, dies ist grundsätzlich möglich. Es gibt drei Hauptgründe:
- Falls eine Erasmus+ Projekt auf EU-Ebene abgelehnt wird, kann auch der Schweizer Antrag nicht genehmigt werden.
- Falls der Mehrwert der Schweizer Teilnahme für die Schweiz nicht überzeugend dargelegt wird, kann das Projekt ebenfalls abgelehnt werden.
- Grundsätzlich erwarten wir für die kommenden Jahre einen verstärkten Wettbewerb um die Schweizer Fördermittel für internationale Bildungskooperationen, wie sie Movetia fördert. Es kann sein, dass wir Projekte wegen limitierter Fördergelder ablehnen müssen.
Was versteht Movetia unter einer «Institution» / «Organisation»?
Unter «Institution» oder «Organisation» verstehen wir eine Einheit, die an Bildungsaktivitäten beteiligt ist. Dazu gehören Schulen, Hochschulen, Berufsbildungszentren, Vereine, Stiftungen oder andere Strukturen. Diese Institutionen müssen einen formalen Rahmen für ihre Tätigkeit haben und in der Schweiz rechtlich anerkannt sein. Mitarbeitende, die für eine Institution arbeiten, können mit der Zustimmung ihrer Direktion ein Projekt starten.
Was sind mögliche Partnerinstitutionen?
Mögliche Partnerinstitutionen für eine internationale Zusammenarbeit umfassen verschiedene Arten von Bildungs- und Berufsbildungseinrichtungen wie Schulen, Hochschulen, Berufsbildungszentren, Behörden, Verbände und Unternehmen, die im Bildungsbereich tätig sind. Diese Partnerinnen sollten aus verschiedenen Ländern stammen und eine echte transnationale Zusammenarbeit ermöglichen, um innovative Bildungsprojekte zu entwickeln, Praktiken auszutauschen oder gemeinsame Herausforderungen im Bildungswesen zu lösen.