Projektaufruf 2026: Reichen Sie Ihre Projekte bis März ein
Ab sofort finden Sie die aktualisierten Informationen 2026 zur Förderung von Austausch, Mobilität und Kooperation mit Europa und weltweit auf unserer Website. Bei den Mobilitäten wird die Projektdauer etwas verkürzt und die Anzahl Antragsfristen für einzelne Bildungsstufen reduziert – dies um den Übergang zu einer vom Bundesrat angestrebten Assoziierung an das Bildungsprogramm Erasmus+ per Projektaufruf 2027 zu vereinfachen. Kooperationen werden weitgehend im gewohnten Rahmen gefördert. Die nächste Antragsfrist ist im März 2026 – beachten Sie die unterschiedlichen Daten.
Der Projektaufruf 2026 ist eröffnet, alle Informationen finden Sie in der Rubrik Förderangebote. Der Förderrahmen bleibt gleich wie im Vorjahr, mit wenigen Anpassungen. Diese sollen einen möglichen Übergang zu Erasmus+ erleichtern, indem sie die Überschneidungen zwischen dem aktuellen Schweizer Programm zu Erasmus+ und Erasmus+ möglichst reduzieren. Nutzen Sie den Projektaufruf 2026, um neue Projekte und Partnerschaften zu testen und sich auf die geplante Schweizer Teilnahme an Erasmus+ vorzubereiten.
Die Assoziierung der Schweiz an Erasmus+ ist das erklärte Ziel des Bundesrates. Im EU-Programmabkommen (EUPA) wurden die Parameter für eine Teilnahme an EU-Programmen und spezifisch auch für die Assoziierung an Erasmus+ vereinbart. Das EUPA wurde am 10. November 2025 unterzeichnet und ermöglich eine Assoziierung an Erasmus+ ab 2027. Der Bundesrat sieht vor, die für eine Assoziierung 2027 an Erasmus+ erforderliche Finanzierung im Rahmen des Pakets «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU» beim Parlament zu beantragen. Aktuelle Informationen zum politischen Prozess finden Sie auf der Website des SBFI.
Mobilitäten mit verkürzter Projektdauer
Im Bereich der Mobilitäten wird die Projektdauer für alle Bildungsstufen auf 12-15 Monate gekürzt. Gleichzeitig werden in den Bereichen Berufsbildung und Jugendarbeit die Anzahl der Calls reduziert, von zwei auf einen bzw. von drei auf zwei. Damit wollen wir erreichen, dass sich Projekte, die über das aktuelle Schweizer Programm finanziert werden, möglichst wenig mit Projekten überschneiden, die zukünftig durch Erasmus+ gefördert werden können. Inhaltlich bleiben die Kriterien gleich, der Fokus liegt auf der Qualität und Relevanz der Projekte.
Im Hinblick auf die angestrebte Assoziierung an Erasmus+ ist es auch für neue Projektträger:innen sinnvoll, 2026 mit einem Projekt zu starten. Bei der Teilnahme stünden zusätzliche Angebote und höhere Förderbudgets zur Verfügung – mit dem Projektaufruf 2026 können Sie sich darauf vorbereiten, indem Sie neue Partnerschaften aufbauen und Erfahrungen in der Zusammenarbeit sammeln.
- In unserer Rubrik Förderangebote finden Sie ab sofort detaillierte Informationen.
- Zusätzlich versenden wir in den nächsten Wochen pro Bildungsstufe weitere technische Informationen an Projektträger:innen.
- Antragsformulare stehen Mitte Dezember zur Verfügung.
- Zwei Webinare am 9. Dezember vertiefen die Information für den Bereich Berufsbildung und für den Bereich Erwachsenenbildung.
- In zwei Webinaren am 3. Februar und 5. Februar beraten wir Sie zu Projekten im Bereich Schulbildung.
Kooperationen im gewohnten Rahmen
Die internationalen Kooperationen werden weiterhin im gewohnten Rahmen gefördert. Auch in diesem Bereich bietet es sich 2026 an, Kontakte zu knüpfen und mögliche Partnerschaften zu testen, um voraussichtlich ab 2027 Erasmus+ Kooperationen mit Schweizer Leitung einreichen zu können. Aktuell können sich Schweizer Institutionen bei den meisten Kooperationsformaten als zusätzliche assoziierte Partner:innen an Erasmus+ Projekten beteiligen, z.B. an Kooperationspartnerschaften. Bei der geplanten Assoziierung an Erasmus+ könnten diese neu als gleichberechtigte Partner:innen teilnehmen und ausserdem die Projektleitung übernehmen, was aktuell nur mit dem Förderangebot Kooperationen mit Schweizer Leitung möglich ist. Dieses Förderinstrument wird ebenfalls weitergeführt, mit einer Ausnahme: Die Kooperationen mit Schweizer Leitung werden für den Bereich Hochschulen und höhere Fachschulen pausiert. Hochschulen und Höheren Fachschulen stehen jedoch weiterhin vielfältige Optionen zur Verfügung.
- In unserer Rubrik Förderangebote finden Sie detaillierte Informationen und die Antragsformulare.
- Am 4. Dezember findet ein Webinar für alle Bildungsstufen statt, an dem Sie sich vertieft informieren und Ihre Fragen stellen können.
- Auch Europäische Hochschulen werden 2026 wieder gefördert, der Projektaufruf ist bereits geöffnet.
Parallele Vorbereitung für geplante Assoziierung
Neben der Förderung von Mobilitäten und Kooperationen ist 2026 auch die Vorbereitung für die geplante Assoziierung der Schweiz an Erasmus+ eine Priorität. Mit der Assoziierung steht den Bildungsakteuren in der Schweiz der gleichberechtigte Zugang zu allen Angeboten, Netzwerken und Tools des europäischen Bildungsprogramms in Aussicht. Movetia wird die Akteure des Bildungssystems in diesem Prozess begleiten mit Informationen und Anleitungen für die diversen Aspekte.
- Informationen finden Sie auf unserer Beratungsseite.
- Besuchen Sie unsere Konferenz «Erasmus+ in der Schweiz» am 16. und 17. März in Lugano
- Melden Sie sich für die Newsletter (allgemein, pro Bildungsstufe) an.