InnoVET-Projekt für OST Award nominiert

Das erste Swiss Center of Vocational Excellence (CoVE) «InnoVET» wurde für einen Award der Fachhochschule OST nominiert. Das von Movetia und dem SBFI finanzierte Projekt unterstützt Berufsschulen in ihren Internationalisierungsbestrebungen und setzt dabei auf innovative Tools und Methoden.

Unter der Leitung von Daniel Kehl (GBS St. Gallen) wurde das Projekt 2021 als Konsortium mit Ben Hütter (idm Thun), Daniel Gobeli (WST Thun), Prof. Dr. Stefan Kammhuber (FH Ost) sowie Yvonne Jänchen (Movetia) und internationalen Partner:innen bewilligt und in einer Projektlaufzeit von 3 Jahren umgesetzt.

Innovation durch Internatonalisierung

Mit dem Projekt «innoVET – Innovation durch Internationalisierung» wird die Innovationsförderung in der Berufsbildung durch Internationalisierung gestärkt. Dabei wird aufgezeigt, wie Innovationskompetenz und die Internationalisierung von Berufsbildungsinstitutionen auf struktureller, kultureller und strategischer Ebene zusammenhängen. In Zusammenarbeit mit europäischen Partnern aus Berufsschulen, Hochschulen, Unternehmen und Verbänden entstehen praxisnahe Werkzeuge, Methoden und Weiterbildungen, die sowohl die Innovation als auch die Internationalisierung in der Berufsbildung gezielt fördern.

Hilfestellungen für Berufsschulen

In sechs internationalen Workshops wurden praxisnahe Werkzeuge entwickelt, die Institutionen gezielt unterstützen:

  • Ein Fragebogen zur Analyse der Internationalisierungsdimensionen
  • Ein «Spider»-Tool zur IST-Analyse und digitalen Nachverfolgung von Entwicklungen
  • Ein Strategietool zur einfachen Entwicklung von Internationalisierungsstrategien
  • Ein Marketplace zur Vernetzung von Institutionen in der Schweiz und Europa
  • Ein Argumentarium zur Bedeutung von Mobilität
  • Das «Lift»-Tool zur Identifikation von Erfolgsfaktoren und Hindernissen

«Best Project Award»

Die OST Awards zeichnet Dozierende, Forschende und Lernende in sechs Kategorien für herausragende Leistungen aus. InnoVET wurde in der Kategorie «Best Project Award» nominiert. Diese Nominierung unterstreicht die Innovationskraft des Projekts und seinen Beitrag zur Internationalisierung der Berufsbildung.

Informationen zu Zentren der Beruflichen Exzellen (Centres of Vocational Excellence)

Die Zentren der Beruflichen Exzellenz sind ein Förderformat für anspruchsvolle/hochstehende Kooperationen von Erasmus+. Schweizer Institutionen können entweder als assoziierte Partner teilnehmen oder ein Kooperationsprojekt mit Schweizer Leitung bei Movetia einreichen. Für weiterführende Informationen zum Projekt InnoVET und zu diesem Projektformat wenden Sie sich bitte an Yvonne Jänchen:

Adattà al tema

  • Drei Austauschprojekte für Lernende ausgezeichnet, Preisübergabe mit Bundesrat Guy Parmelin

    Drei Austauschprojekte für Lernende ausgezeichnet, Preisübergabe mit Bundesrat Guy Parmelin

    Die Austauschwoche erlebte am Dienstag in Bern einen Höhepunkt mit der Übergabe des Nationalen Austauschpreises im Bereich Berufsbildung. Vor Bundesrat Guy Parmelin und zahlreichen Gästen zeichnete die Oertli-Stiftung drei Austauschprojekte für Lernende aus. Die kaufmännischen Berufsschule Nyon erhielt den ersten Preis. Ein digitales Austauschprojekt des Kantons Zürich und ein weiteres für Lernende der Automobilbranche im Kanton Genf wurden ebenfalls ausgezeichnet. Die Veranstaltung fand im Rahmen der 3. nationalen Austauschwoche statt, die noch bis Freitag dauert und mehr als 4'600 Jugendlichen ein eintauchen in die sprachliche Vielfalt des Landes ermöglicht.

  • Mehr als 4'600 Jugendliche im Zentrum der nationalen Austauschwoche

    Mehr als 4'600 Jugendliche im Zentrum der nationalen Austauschwoche

    Die 3. Nationale Austauschwoche startet am Montag in der ganzen Schweiz. Vom 24. bis 28. November treffen Tausende von Schüler:innen – und erstmals auch Lernende – junge Menschen aus anderen Sprachregionen. Getragen von Movetia in Zusammenarbeit mit den Kantonen verfolgt die Initiative das Ziel, das Sprachenlernen zu stärken und eine Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen. Von Freiburg bis Genf, über Zürich oder Olten: Die kantonalen Aktivitäten zeigen die grosse Begeisterung für die Veranstaltung. Bundesrat Guy Parmelin und der Präsident der EDK, Christophe Darbellay, werden am Dienstag am offiziellen Anlass in Bern sprechen – ein starkes Zeichen der politischen Unterstützung für Austauschaktivitäten.