Movetia-Konferenz 2026 - Erasmus+ in der Schweiz
Der Bundesrat strebt eine Assoziierung an Erasmus+ ab 2027 an. Damit würden Bildungsakteure in der Schweiz Zugang zu allen Angeboten, Netzwerken und Tools des europäischen Bildungsprogramms erhalten. Wie verändert Erasmus+ Austausch, Mobilität und Kooperation in der Schweiz?
Eine Assoziierung der Schweiz an Erasmus+ ist das erklärte Ziel des Bundesrates. Die Verhandlungen dazu waren Teil der Verhandlungen zum Gesamtpaket zwischen der Schweiz und der EU. Im ausgehandelten EU-Programmabkommen (EUPA) wurden die Parameter für eine Teilnahme an EU-Programmen und spezifisch auch für die Assoziierung an Erasmus+ im Jahr 2027 vereinbart. Das EUPA wurde am 10. November 2025 unterzeichnet. Der Bundesrat sieht vor, die für eine Assoziierung 2027 an Erasmus+ erforderliche Finanzierung im Rahmen des Pakets «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU» beim Parlament zu beantragen.
Damit steht den Bildungsakteuren in der Schweiz der Zugang zu allen Angeboten, Netzwerken und Tools des europäischen Bildungsprogramms in Aussicht. Welche Chancen eröffnen sich dadurch für den Bildungsraum Schweiz? Wie kann die Schweiz von Erasmus+ profitieren und lernen? Und wie können sich die Bildungsakteure vorbereiten?
Im Überblick
Ort: LAC Lugano Arte e Cultura
Datum: 16 - 17 März
Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch
Programm
Im Plenum am Montag diskutieren Expert:innen aus Europa und aus der Schweiz über Erasmus+ und die neuen Möglichkeiten für die Akteure in der Schweiz. Am Dienstag stehen spezifische Themen in parallelen Sessions zur Auswahl. An beiden Tagen präsentiert der Gastgeberkanton Tessin seine Strategie für Austausch und Mobilität, gute Austauschpraxis und seine kulturelle Vielfalt. Ausserdem haben wir Zeit für den persönlichen Austausch eingeplant.
Montag, 16. März 2026 - Plenum
| 10:00 | Empfang und Begrüssungskaffee |
| 11:15 | Begrüssung Movetia | Olivier Tschopp, Direktor Movetia |
Die kantonale Strategie zur Förderung der Mehrsprachigkeit durch Austausch und Mobilität und die aktuellen Herausforderungen im Unterricht der Landessprachen | Marina Carobbio Guscetti, Staatsrätin und Direktorin des Departements für Bildung, Kultur und Sport des Kantons Tessin | |
Grenzen überschreiten, Zukunft gestalten: Die Rolle von Erasmus+ für die Schweiz | Michael Gerber, Botschafter und Leiter der Abteilung Internationale Programme und Organisationen beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI | |
Erasmus+ als Schlüssel für Kompetenzentwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Inklusion und demokratische Teilhabe | Michael Teutsch, Europäische Kommission, Referatsleiter Erasmus+-Koordinierung | |
Fragerunde: Warum braucht es Austausch? Was leistet Austausch für die Qualifikation der Jugendlichen in Ausbildung (und für das Bildungssystem)? | Michael Gerber, Michael Teutsch | |
| Welche Wirkung hat Erasmus+ auf die Schweiz? Was können wir erwarten? | Panel | |
| 13:15 | Mittagspause |
| 14:30 | Geschichten aus einem assoziierten Land | Gro Tjore, stellvertretende Generaldirektorin der norwegischen Direktion für Hochschulbildung und Kompetenzen (Nationale Agentur Erasmus+) |
| Was können wir von Erasmus+ auf die Schweiz übertragen? Was lernen? | Panel | |
Forward To Basics – Generation Z, Generation Alpha und die Zukunft der internationalen Herman Konings, Trendanalyst und Change Psychologe, Belgien | |
| 16:15 | Schlusswort | Plenum |
| 16:30 | Kulturprogramm |
| 19:00 | Apéro, Nachtessen und Networking |
Dienstag, 17. März 2026 - Parallelsessions
| 09:00 | Parallelsessions zu spezifischen Themen – Auswahl bei der Anmeldung Themen der Parallelsessions: - Erasmus+ für Schulbildung: Angebote, Netzwerke und Tools |
| 11:00 | Pause |
| 11:45 | Abschluss | Plenum |
| 12:30 | Stehlunch und Netzwerken |
| 14:00 | (optional) Raum für Meetings und Kulturprogramm |
Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf CHF 90.00 (inkl. Verpflegung).
Anmeldungsformular
Melden Sie sich unten bis am 13.02.2026 für die Konferenz an und wählen Sie Ihre Optionen für Parallelsessions und Kulturprogramm. Die Platzzahl ist beschränkt.