Ein Sommer in Maltas Bibliotheken

Zoe und Marine haben über ihre Berufsfachschule von einem Angebot für ein Auslandspraktikum erfahren und daran teilgenommen. Drei Monate verbrachten die beiden auf Malta. Erfahren Sie im Erfahrungsbericht mehr über die Highlights und Erlebnisse ihres Austausches. 

Unterwegs in Malta.

Die zwei Lehrabgängerinnen Fachfrau Information und Dokumentation Zoe und Marine haben mit dem Förderangebot von Movetia «Berufspraktikum für Lernende im Ausland» drei Monate in Malta verbracht. Dort haben sie ein Praktikum in der Universitätsbibliothek Malta absolviert. In einem detaillierten Erlebnisbericht, der auf der Webseite von Mobility I+D publiziert worden ist, schreiben sie über den Aufenthalt und was sie davon mitgenommen haben. Auch die Vorbereitung auf diese Erfahrung spielte eine wichtige Rolle für die beiden. Denn eine internationale Mobilität bedeutet nicht nur, sich auf neue Tätigkeiten in einem neuen Arbeitsumfeld einzulassen. Während eines Austauschs tauchen Lernende in eine neue Kultur, Sprache, Umgebung und Lebensweise ein. Aus diesem Grund informierten sich die zwei Praktikantinnen vor der Reise über Unterkünfte, Verkehrsmittel und Mobilfunkdaten. Sie geben auch detaillierte Tipps, worauf Austauschlernende achten sollen, bevor sie ihr Auslandspraktikum antreten.

Die Mobilitätsteilnehmerinnen tauchten in neue Bibliotheken ein.

Für ihr Praktikum an der Universitätsbibliothek in Malta erhielten sie von der Universitätsbibliothek Malta einen detaillierten Ablauf. Ihr Programm bestand aus den Vorstellungen der einzelnen Departemente, Bibliothekstouren, Arbeiten im Lesesaal, operative Tätigkeiten und Archivarbeiten. Eine wichtige Rolle spielten aber auch all die Aktivitäten, die abseits der Praktikumserfahrungen stattfanden. Zoe und Marine konnten während ihrer Lernerfahrung vom breiten kulturellen Angebot profitieren, das Malta zu bieten hat. Sie besuchten unter anderem das Malta Aquarium, die Katakomben in St Paul und das Archäologiemuseum. An den Stränden genossen sie Getränke aus frischen Früchten und das türkisblaue Meer. Eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag.

Auch das Ambiente durfte genossen werden.

Den Austausch ermöglichte die Ausbildungsdelegation «Information und Dokumentation». Über das Schweizerische Programm zu Erasmus+ in der Berufsbildung unterstützt die Delegation ausgelernte Fachleute Information und Dokumentation bei Praktikumseinsätzen im Ausland. Auf der Seite der Ausbildungsdelegation Information und Dokumentation finden Sie mehr Informationen über Mobilitätsprojekte in Ländern wie Deutschland, Österreich und Spanien.

Suitable funding opportunities

  • Austausch für Lernende

    Als Lernende und Lehrabsolvent:in (EFZ, EBA, BM) einfach zu Berufserfahrung im Ausland oder in anderen Sprachregionen der Schweiz kommen. 

On the topic

  • Developing New Educational Models Through International Cooperation

    Developing New Educational Models Through International Cooperation

    Schools that collaborate to develop new learning formats distinguish themselves from other schools through unique selling points they have developed independently. They position themselves as innovative institutions that contribute to a strong education system in Switzerland and play an important role in helping their students acquire skills. TThe pilot project ‘The Horse’, an initiative of the sponsoring organisation The Horse Education ! association (THE ! association), which is supported and co-funded by Movetia as a cooperation project, serves as a prime example of how international cooperation can lead to sustainable educational provision for vocational schools.

  • Zwischen Konzept und Wirkung: Was gute Methoden auszeichnet

    Zwischen Konzept und Wirkung: Was gute Methoden auszeichnet

    Wie lassen sich Lernprozesse so gestalten, dass sie Beteiligung fördern und nachhaltig wirken? Mit dieser Frage setzten sich die Teilnehmenden im Modul «A Deep Dive into Methods», das in Bern stattfand, auseinander. Sie beleuchteten zentrale Merkmale guter Methoden der non-formalen Bildung, hinterfragten ihre eigenen Praktiken und reflektierten die Rolle von Workshopleitenden im Lernprozess.

  • Als Lehrperson ein Jahr nach Dakhla

    Als Lehrperson ein Jahr nach Dakhla

    Im Schuljahr 2025/2026 hat Nicolas Joray seine Stelle als Lehrperson in Delémont (JU) pausiert und hat im Rahmen eines selbst organisierten Austauschprojektes in einer Schule in Marokko unterrichtet – finanziell unterstützt durch Movetia. Wenige Wochen vor seiner Rückkehr in die Schweiz blickt er auf die getroffenen Vorbereitungen und seine Rolle und Integration an der marrokanischen Schule zurück und nennt einige Take aways für seine künftige Unterrichtspraxis.