Zu wenig Austausch zwischen Schweizer Schulen

Der Schulleitungsmonitor Schweiz (SLMS) veröffentlicht die Ergebnisse einer Umfrage unter den Schulleitungen. Fast alle Teilnehmende messen dem Erfahrungsaustausch innerhalb ihres Kollegiums eine große Bedeutung zu, während nur wenige ihr Wissen mit anderen Schulen austauschen. Glücklicherweise gibt es Lösungen.

Situation an einer Besprechung

SLMS kontaktierte mehr als 2’000 Schulleitungen der Zyklen 1 ,2 und 3, um Informationen zu sammeln, die für die Schulentwicklung relevant sind. Fast 60 % von ihnen haben auf die Umfrage geantwortet.
In der Umfrage wurden zahlreiche Themen rund um den Unterricht und das Bildungssystem behandelt. 

Regelmässiger interner Austausch

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass 96 % der befragten Schulleitungen dem Erfahrungsaustausch innerhalb ihrer Schule einen hohen Stellenwert einräumen. Zudem geben 52 % an, dass in ihrer Schule häufig Feedback und Ideen aus Fortbildungen eingebracht werden. 

Potential beim externen Austausch

Der externe Erfahrungsaustausch stößt hingegen auf weniger Begeisterung. Eine große Mehrheit der Befragten (69 %) gibt an, nur selten in andere Kollegien zu gehen, um sich über Arbeitspraktiken auszutauschen, und 10 % geben an, dies nie zu tun. Ebenso laden 83 % der Schulleitungen selten oder nie Kolleg:innen aus anderen Schulen ein, um ihre Erfahrungen auszutauschen. 

Während der interne Erfahrungsaustausch weit verbreitet ist, nehmen nur 20 % der Schulleitungen an externen Austauschen teil. SLMS erklärt diesen Befund mit kontextuellen Zwängen wie fehlenden Mitteln oder Zeitmangel.

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