Nationale Resonanz für die 3. Austauschwoche

Die Nationale Austauschwoche geht am Freitag mit einer Rekordbilanz zu Ende: Über 4'600 Jugendliche haben an der dritten Ausgabe der von Movetia in Zusammenarbeit mit den Kantonen organisierten Woche teilgenommen. In den verschiedenen Sprachregionen des Landes fanden über vierzig Anlässe statt, um die Bedeutung von Austausch als Brücke zwischen den Kulturen zu thematisieren. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf der Berufsbildung, was sich auch in der Verleihung des Nationalen Austauschpreises in Bern widerspiegelte – in Anwesenheit von Bundesrat Guy Parmelin und dem Präsidenten der EDK, Christophe Darbellay. Die 4. Ausgabe der nationalen Austauschwoche findet nächstes Jahr vom 16. bis 20. November 2026 statt.

Grosser Erfolg für die dritte Ausgabe der Nationalen Austauschwoche, die Movetia in Zusammenarbeit mit den Kantonen und mit Unterstützung des Bundesamts für Kultur organisiert hat: Über 4'600 Jugendliche haben Begegnungen zwischen den verschiedenen Sprachregionen des Landes erlebt. Das sind fast ein Drittel mehr gegenüber dem Vorjahr.
 
«Diese Mobilisierung unterstreicht das Interesse an Austauschaktivitäten und ihre zunehmende Selbstverständlichkeit in Bildungsbiografien», betont Movetia-Direktor Olivier Tschopp zum Abschluss der Woche. Die erneuerte Medienpartnerschaft mit der SRG SSR hat zudem ermöglicht, die Bedeutung des Austauschs auf allen Ebenen der Gesellschaft sichtbar zu machen.

Die Berufsbildung im Mittelpunkt

«Austausch ist kein Luxus, sondern eine Investition in die Zukunft», erklärte Bundesrat Guy Parmelin am Dienstag in Bern. Er gehörte zu den Gästen der von Movetia organisierten Veranstaltung über Austausch in der Berufsbildung, an der der nationale Austauschpreis verliehen wurde.
 
An der Seite des Bundesrats hat auch der Präsident der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren, Christophe Darbellay, die Bedeutung solcher Begegnungen für das ganze Land hervorgehoben. Er erinnerte daran, dass Immersion für den Spracherwerb zentral ist – auch in der Berufsbildung, die das Fundament unseres Bildungssystems bildet. Das sind klare und verbindende Stellungnahmen in einem Kontext, der von Debatten über das Erlernen der Landessprachen geprägt ist.

Die Austauschwoche in Zahlen:

4'600 Schülerinnen und Schüler
34 Lernende
3 Preisträger:innen des Nationalen Austauschpreises
24 engagierte Kantone
43 Veranstaltungen und Initiativen

Hallo, bonjour, ciao!

In der ganzen Schweiz haben diese Woche Begegnungen stattgefunden – oft die ersten Kontakte mit einer sprachlichen und kulturellen Immersion. Diese Austauschmomente wurden dank des Engagements von zahlreichen Lehrpersonen und Ausbildlungsbetrieben ermöglicht. Die Kantone haben mit über 40 Anlässe zur Förderung der Landessprachen beigetragen. 
 
Movetia würdigt dieses wertvolle Engagement, das Austausch auf nationaler Ebene in Bewegung bringt. Die nächste Ausgabe der Veranstaltung findet vom 16. bis 20. November 2026 statt.

Passend zum Thema

  • Mit internationaler Kooperation neue Bildungsmodelle entwickeln

    Mit internationaler Kooperation neue Bildungsmodelle entwickeln

    Schulen, die gemeinsam neue Lernformate entwickeln, heben sich mit selbst erarbeiteten Alleinstellungsmerkmalen von anderen Schulen ab. Sie qualifizieren sich als innovative Institutionen, die zu einem starken Bildungssystem in der Schweiz beitragen und einen wichtigen Beitrag zum Kompetenzerwerb ihrer Schülerinnen und Schüler leisten. Die von Movetia als Kooperationsprojekt geförderte Initiative «THE ! association» zeigt beispielhaft, wie internationale Zusammenarbeit zu einem nachhaltigen Bildungsangebot für Berufsfachschulen führt.

  • Steigende Mobilitäten: Die Nachfrage bestätigt die Bedeutung des Austauschs innerhalb der Schweiz und mit Europa

    Steigende Mobilitäten: Die Nachfrage bestätigt die Bedeutung des Austauschs innerhalb der Schweiz und mit Europa

    Die von Movetia geförderten Mobilitäten verzeichneten im Jahr 2025 einen Anstieg um 8% und überschritten erstmals die Marke von 40’000 Teilnehmenden. Der Jahresbericht und die Statistik 2025 zeigen den Aufschwung des Austauschs auf nationaler wie internationaler Ebene. Die Zunahme an Mobilitäten und Kooperationen im Bildungsbereich könnte sich durch die Teilnahme der Schweiz am europäischen Programm Erasmus+ noch weiter verstärken; darüber wird das Parlament bis Ende dieses Jahres entscheiden.

  • Ausbildung mit Austausch: Ein idealer Start ins Berufsleben

    Ausbildung mit Austausch: Ein idealer Start ins Berufsleben

    Mit Austausch und Mobilität eröffnet Movetia wertvolle Perspektiven im Bereich Berufsbildung. Unsere Förderprogramme stärken Fach‑, Sprach‑ und Selbstkompetenzen von Lernenden und tragen nachhaltig zum Erfolg einer jeden Berufslehre bei. Anlässlich der Woche der Berufsbildung, die vom 4. bis 8. Mai stattfindet, teilen Lernende, Berufsbildende und Betriebe ihre Geschichten und geben Einblicke in in diese wertvollen Erfahrungen.