21 Projekte zur internationalen Zusammenarbeit gestartet

Im zweiten Jahr der Durchführung des internationalen Programms wurden 21 von insgesamt 56 Projektanträgen zur Finanzierung ausgewählt. Dem Programm standen dieses Jahr 2 Millionen Franken zur Verfügung – eine Million weniger als im Vorjahr.

Zwei Icons zum Thema Internationale Zusammenarbeit. International wird als Planet Erde und ein Pfeil rundherum dargestellt und das Wort Zusammenarbeit als zwei sich schüttelnde Hände in Form eines Herzes.

Auch im zweiten Jahr war der Projektaufruf des Internationalen Programms ein grosser Erfolg. Vergleichbar wie im Vorjahr (57) wurden 56 Projekte eingereicht. Die zur Verfügung stehenden 2 Millionen wurden zur Finanzierung von 21 Projekten genutzt (im Vergleich zu 2022: 30 geförderte Projekte). Alle Sektoren sind in den geförderten Projekten vertreten: von der Schulbildung bis zur Berufsbildung, hin zur Erwachsenenbildung, der Jugendarbeit und der Hochschulbildung. Diese Kooperationen zwischen schweizerischen und ausländischen Institutionen haben zum Ziel, das schweizerische Bildungssystem weiterzuentwickeln. Im Zentrum stehen die Unterstützung von Vernetzung und Erfahrungsaustausch, den Ausbau von Bildungsangeboten sowie die Stärkung der Anerkennung und Attraktivität des Bildungsraums Schweiz über die Landesgrenzen hinaus. 

Was war dieses Jahr anders?

Für den Projektaufruf 2023 standen Movetia 2 Millionen Franken für die Förderung von Projekten im Rahmen des Internationalen Programms zur Verfügung – eine Million weniger als im Vorjahr. Durch die generell hohe Qualität der Projektanträge war ein selektives Vorgehen notwendig. Der zu beantragende Maximalbetrag für ein Projekt betrug dieses Jahr 150'000 CHF und die maximale Dauer war auf 2 Jahr beschränkt. Im Projektaufruf 2022 waren Projekte mit unlimitiertem Förderbetrag möglich, mit einer Dauer von bis zu 4 Jahren. 
Aufgrund dieser strukturellen Anpassungen können im Jahr 2023 21 Kooperationsprojekte starten. 

Welche Projekte? 

Die ausgewählten Projekte werden Kooperationen mit zahlreichen, meist europäischen Ländern, entwickeln. Am stärksten vertreten sind Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und die Niederlande. In der Schweiz wurden am meisten erfolgreichen Projekte von Pädagogischen Hochschulen (6 Projekte) und Fachhochschulen (4) eingereicht. Bei 8 Projekten sind mehrere Schweizer Institutionen beteiligt. Wie im Vorjahr befassen sich mehrere Projekte mit den transversalen Prioritäten der Schweizer Politik für Bildung, Forschung und Innovation wie Chancengleichheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. 

Die Projekte werden in Kürze beginnen und sind auf eine Dauer von 1 bis 2 Jahren angelegt. Die nächste Ausschreibung ist im 2024 geplant, mit Frist im Frühjahr. 

Passende Förderangebote

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